Hasewue's Blog

Meine Bücherwelt….

Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

Von Lilian Thoma

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Info zum Buch
Die Geschichte spielt in Berlin/ Deutschland und ich habe das Buch in einer Leserunde mit Autorin gelesen.

 

Inhalt:

Buecher.de

Als Phyllis sich von ihrem Mann trennt und ins Berliner Latte-macchiato-Eldorado Prenzlauer Berg zieht, rechnet sie sich beste Chancen auf eine neue Liebe aus. Mit drei kleinen Kindern im Gepäck ist sie auf dem Gebrauchtwarenmarkt für Partnersuchende nämlich in guter Gesellschaft: In Berlin leben rund 32 Prozent der Kinder bei alleinerziehenden Elternteilen. Würden die sich neu zusammenfinden, wäre das Glück doch perfekt. Der gnadenlos durchgetaktete Tagesablauf einer alleinerziehenden Mutter belehrt Phyllis jedoch eines Besseren. Pro Tag hätte sie genau eine Stunde Zeit für den neuen Mann. Und der müsste sich auch noch mit den Kindern verstehen und überhaupt sehr tolerant sein. Solche Männer sind aber Mangelware. So beginnt der pointenreich erzählte Hindernislauf einer Frau auf der Suche nach dem zweiten Mann.

 

Meine Meinung:

Phyllis ist 36 Jahre alt und nun alleinerziehende Mutter von drei Kindern.
Nach der Trennung von ihrem Mann Mark ist sie wieder auf der Suche nach einem neuen Lover und diese Suche sollte in Berlin doch kein Problem sein.
Leider muss Phyllis feststellen, dass es mit drei Kindern und einem Hund doch nicht so einfach ist jemand neues zu finden.
Am Anfang fand ich „Wer hat Angst vorm zweiten Mann?“ von Lilian Thoma ganz vielversprechend und vor allem recht witzig.
Ich gehöre zwar nicht ganz zur Zielgruppe, fand das Thema aber doch recht ansprechend.
Leider konnte ich mit Phyllis gar nichts anfangen, ihr Charakter erinnerte mich eher an einen naiven Teenie als eine 36-jährige Frau und auch sonst fand ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehbar.
Die erste Hälfte des Buches ließ sich Dank des flüssigen Schreibstils zügig lesen, die andere Hälfte fand ich dann aber etwas zäher und anstrengender, da hier die Geschichte etwas abflachte.
Überhaupt werden hier leider viele Klischees bedient, die das Buch nicht nötig gehabt hätte.
Das Ende war dann sehr plötzlich und kam etwas „dahingeklatscht“ rüber. Für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Das Buch ist insgesamt nett zu lesen, sehr kurzweilig und ganz unterhaltsam, hätte aber deutlich mehr Potential gehabt.

sterne30S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Leseexemplars:

diana  &  logoBuecherTreff

Die Welt auf dem Kopf

Von Milena Agus

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Info zum Buch
Der Handlungsort ist Sardinien/ Italien.

 

Inhalt:

Buecher.de

Wie schön lässt sich von der großen Liebe träumen, in dem einst prächtigen, alten Palazzo. Er liegt in Cagliari, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens. Menschen aus aller Welt leben hier, es ist bunt, lebhaft und laut – eine wilde Mixtur aus Geräuschen, Gerüchen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Oben wohnt Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, dem gerade die Frau davongelaufen ist. In der Mitte die träumende Studentin, die uns diese wundersame Geschichte erzählt, unten Anna mit ihrer Tochter Natascia. Ihre Wohnung ist dunkel und ärmlich, und Anna hat drei Jobs, um das nötige Geld zu verdienen. Sie ist herzkrank, doch als die Idee aufkommt, sie könne sich um Mr. Johnsons Haushalt kümmern, steckt sie ihren weichen, nicht mehr ganz jungen Körper in Reizwäsche, um ihn zu verführen. Ein Reigen beginnt, und die Liebe taucht alles in ein sanftes, mildes Licht …

 

Meine Meinung:

Ein ehemaliger Palazzo, der zum Mietshaus umfunktioniert wurde, in Cagliari, der alten sardischen Hafenstadt, bewohnt von verschiedene Menschen, jeder mit seiner eigenen Geschichte.
Die Ich-Erzählerin nennt sich selbst Alice und hat schon in jungen Jahren durch den Tod ihres Vaters die dunkle Seite des Lebens erfahren.
Alice selbst hat die Beobachterrolle in der Geschichte eingenommen und lässt den Leser am Leben im Palazzo teilhaben.
So erzählt sie vom Signore von oben, Mr. Johnson, der von seiner Frau verlassen wurde. Oder von Anna, der Signora von unten, die sich von nun um den Verlassenen kümmert. Und von Mr Johnson junior und seinem Sohn. Und je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr tritt Alice aus ihrer Beobachterrolle heraus und wird immer mehr ein Teil vom Leben der anderen Bewohner.
Von Milena Agus habe ich bisher „Die Frau im Mond“ gelesen und war davon schon sehr begeistert. Deswegen war ich schon gespannt wie ihr neues Buch „Die Welt auf dem Kopf“ mir gefallen wird.
Und ich bin begeistert! Es ist anders als „Die Frau im Mond“, aber genau so liebevoll, verträumt und still erzählt ohne Hektik oder übertriebene Szenen.
Genau solche Bücher liebe ich. Auf wenigen Seiten werden dem Leser authentische und teilweise skurrile Figuren nahe gebracht und man entwickelt sehr schnell eine ganz spezielle Bindung zu ihnen.
Agus Stil ist anrührend und stellenweise tiefgründig. Sie zeichnet ein schönes Bild einer wunderschönen Insel, wobei sie nichts durch aufgebauschte Phrasen verklärt. Im Gegenteil, durch ihren teilweise auch nüchternen Stil behält sie die Realität bei und die Geschichte verliert dadurch an Distanz.
Mir hat dieses Büchlein wieder große Freude bereitet, da die Geschichte interessant und bewegend war mit einer tollen Atmosphäre und authentischen Figuren.
Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher dieser tollen Autorin lesen.

sterne50S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:

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Leseliste April 2013

Gelesen

  1. Jane Austen – Emma sterne50S
  2. Florentine Joop – Harte Jungs sterne30S
  3. Milena Agus – Die Welt auf dem Kopf sterne50S
  4. Lilian Thoma – Wer hat Angst vorm zweiten Mann? sterne30S
  5. Ferdinand von Schirach – Der Fall Collini sterne40S

 

Neuzugänge

Fazit:

Ich habe zwar nur 5 Bücher mit insgesamt 1452 Seiten gelesen, aber dadurch dass ich nur 3 Neuzugänge hatte, konnte ich sogar 2 Bücher von meinem SUB abbauen.

“Emma” kann ich zudem mit zu meiner Buchtitel Challenge zählen, wobei ich aber nicht weiß, ob ich noch eine Rezi dazu schreiben werde. Ich habe bei so “Klassikern” immer Probleme damit wie ich eine aussagekräftige Rezension dazu verfassen soll. Aber ich fand das Buch richtig toll und werde bald weitere Bücher von Jane Austen (und mehr Klassiker allgemein) lesen.

Mein Highlight war dann neben “Emma” “Die Welt auf dem Kopf”.

Elsa ungeheuer

Von Astrid Rosenfeld

 

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Info zum Buch:
Die Handlung spielt hauptsächlich in der wunderschönen Oberpfalz.

 

Inhalt:

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Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich und manchmal schlicht und einfach ein Biest. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende stärker – Ruhm? Rausch? Rache? Oder die Liebe?

 

Meine Meinung:

Ein kleines Dorf in der Oberpfalz. Drei Kinder, Karl, sein Bruder Lorenz und die wilde, temperamentvolle Elsa, wachsen zusammen auf.
Es verläuft nicht immer reibungslos und besonders der etwas dickere Karl hat unter den Kämpfen zwischen Elsa, die ihm sehr wichtig ist, und seinem Bruder Lorenz zu leiden.
Im späteren Verlauf ist das Trio erwachsen geworden und Karl taucht ein in eine Welt, die er aus der beschaulichen Heimat nicht gewohnt war. Zudem erfährt er Dinge über Elsa, die er eigentlich gerne nicht wissen möchte.
Für mich war „Elsa ungeheuer“ von Astrid Rosenfeld eines der besten Bücher seit langem.
Gefühlvoll und schonungslos erzählt sie die etwas verrückte Geschichte einer Kindheit auf dem Land und dem späteren Erwachsenwerden in der glamourösen Kunstwelt.
Für mich ist Rosenfelds leichte und ansprechende Sprache schwer zu beschreiben. Ich habe das Buch einfach mit einer großen Lust und Freude gelesen und der Sog der Geschichte hat mich gleich zu Beginn in seinen Bann gezogen.
Die authentischen Figuren waren teilweise skurril und insgesamt hat mich das Ergebnis manchmal etwas an John Irvings Welt erinnert.
„Elsa ungeheuer“ ist ein wunderschönes, besonderes Buch, das einen von Anfang an begeistert und Immer wieder überrascht. Es gab zwar einige Andeutungen im Verlauf der Geschichte, dennoch war die letztliche „Auflösung“ am Schluss doch überraschend.
Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen, da sie es geschafft hat mich mit einer tollen Idee, liebenswerten Charakteren und einer tiefgründigen Sprache zu verzaubern.

sterne50S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:
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Sei lieb und büße

Von Janet Clark

 

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Info zum Buch
Das Buch spielt in Kranbach/ Deutschland und ich habe es in einer Leserunde mit Autorin gelesen.

 

Inhalt:

Buecher.de

Das Spiel ist aus. Die Maus ist tot. Die Katze hat gewonnen. Sina ist untröstlich. Weshalb musste ihre Familie ausgerechnet von Berlin nach Kranbach ziehen? Der einzige Lichtblick: Die angesagtesten Mädchen der Schule freunden sich mit ihr an und sogar ihr Schwarm Frederik scheint in sie verliebt zu sein. Aber kurz nach ihrem ersten Kuss verunglückt Rik und fällt ins Koma. Sina findet Halt bei ihren neuen Freundinnen – doch sie weiß nicht, dass hinter deren strahlender Fassade ein tiefer, grausamer Abgrund lauert. Plötzlich nimmt ein übles Spiel seinen Lauf, das Sinas schlimmste Albträume wahr werden lässt. Und ein Ende ist nicht abzusehen …

 

Meine Meinung:

Sinas Familie ist frisch von Berlin nach Kranbach gezogen. Zunächst findet Sina in der neuen Schule keinen Anschluss bis ihr Schwarm Frederik erste Annäherungsversuche unternimmt und die angesagtesten Mädchen der Schule sie in ihren Kreis aufnehmen.
Alles könnte perfekt sein, doch dann verunglückt Rik schwer und fällt ins Koma.
Sina findet Halt bei ihren neuen Freundinnen und ahnt dabei nicht, dass hinter der freundlichen Fassade ein tiefer, dunkler Abgrund lauert.
Für Sina beginnt ein Albtraum.
„Sei lieb und büße“ war mein erstes Buch von Janet Clark und obwohl das Buch erst im letzten Drittel so richtig packend wurde, habe ich es gerne gelesen.
Die Personen waren zum Teil zwar etwas anstrengend und ihr Verhalten nicht immer nachvollziehbar, aber die Handlung ist gut geschildert und das Buch liest sich locker und flüssig.
Es gab einige Wendungen in „Sei still und büße“, die absolut unerwartet und deswegen auch sehr überraschend und teilweise heftig waren.
Für mich insgesamt ein spannendes und vor allem emotional mitreißendes und aufwühlendes Buch mit einem brisanten und aktuellem Thema (Cyber-Mobbing), das mir gut gefallen hat und mich auch zwischendurch zum Nachdenken angeregt hat.
Auf weitere Bücher einer sympathischen Autorin freue ich mich schon.

sterne40S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:
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Harte Jungs

Von Florentine Joop

 

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Info zum Buch:
Der Handlungsort ist größtenteils Hamburg/ Deutschland.

 

Inhalt:

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Als sei es gestern gewesen, rauscht “Puppe” durch die Neunziger. Es wird nicht gejammert, es wird gefeiert, ein Bier ersetzt das Aspirin, und schlafen können wir später. Punkrock und Kurt Cobain mit Nirvana bilden den musikalischen Background für eine turbulente große Liebe. Furios und mitten aus dem Leben erzählt Florentine Joop diese Geschichte voller Emotionen, Musik und das Erwachsenwerden.

 

Meine Meinung:

Anfang der 90er. Charlotte, auch „Puppe“ genannt, kann lieber mit Jungs als mit Mädchen und genießt ihr Leben zwischen Musik, Partys und Studium in vollen Zügen. In Jan findet sie jemanden bei dem sie bleiben kann, mit dem alles toll ist, aber trotzdem stellt sie sich die Frage, ob sich Liebe und Leben im Weg stehen können und wohin ihre Reise geht. Vor allem aber mit wem?
„Harte Jungs“ ist das Debüt von Florentine Joop.
Ich bin leider sehr zwiegespalten was das Buch betrifft.
Eigentlich hat es alles was ein gutes Buch in diesem Genre benötigt: eine interessante Idee, authentische Charaktere und eine lebhafte, ansprechende Sprache. Überhaupt gefiel mir „Harte Jungs“ sprachlich ausgezeichnet. Zusätzlich steht jedes Kapitel unter einem passenden Song zB von Nirvana, Nine Inch Nails oder Smashing Pumpkins. Kurz also alles Musiker, die diese Zeit geprägt haben.
Es wäre alles perfekt gewesen, wenn mich die Handlung auch nur etwas mehr gefesselt hätte.
Der Beginn war vielversprechend. Charlotte, Ich-Erzählerin und Hauptprotagonistin, befindet sich in meinem Alter und beginnt nach dem Abi mit ihrem Studium in Hamburg. Es ist eine Suche nach sich selbst und auch irgendwie nach dem Sinn des Lebens. Was bringt die Zukunft? Was will man wirklich? Wohin wird die Reise gehen? Ist es das Richtige was ich tue? Man kann die Geschichte durchaus auch als eine Reise zu sich selbst sehen, als ein Erwachsenwerden.
Dennoch kam die Handlung für mich nicht wirklich in Schwung. Teilweise belanglos, teilweise flach wird von Charlottes Leben erzählt. Erst im letzten Drittel gewinnt das Buch zunehmend an Tiefe und Ernsthaftigkeit und konnte mich da auch richtig fesseln, wenn auch dieser Zustand nicht durchgehend bis zum Ende anhielt. Zu oft wurde er wieder mit Belanglosigkeiten unterbrochen.
Vielleicht war es für mich einfach der falsche Moment, vielleicht haben mir einfach auch die verschiedenen Facetten gefehlt, die ich bei so einem Buch erwartet habe.
Wäre „Harte Jungs“ nicht in so einer tollen und teilweise tiefsinnigen Sprache verfasst worden, hätte ich wohl aufgegeben.

sterne30S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:

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Ich lebe lebe lebe

Von Alison McGhee
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Info zum Buch:
Der Handlungsort ist ländlicher Ort in den U.S.A. Das Buch habe ich mir bei Amazon Vine ausgesucht.

 

Inhalt:

Buecher.de

Sie hatten einen schrecklichen Unfall, Rose und ihre große Schwester Ivy. Jetzt liegt Ivy im Koma, und Rose verbringt jeden Nachmittag an ihrem Bett im Pflegeheim. Immer und immer wieder erlebt Rose den Zusammenprall ihres Autos mit einem Lieferwagen in einer vereisten Kurve, den Moment, der sie aus der Zeit katapultiert hat. Nur der Freund der Familie, William T., schafft es, an Rose heranzukommen. Und noch jemand ist da, der auf sie aufpasst: Tom. Lange sträubt sich Rose, sich ihre Gefühle für Tom einzugestehen, bis zu dem Moment, wo sie über ihre Verzweiflung und Einsamkeit mit ihm sprechen kann. Sie begreift, dass sie Ivy loslassen muss, um ins Leben zurückkehren zu können.

 

Meine Meinung:

Roses ältere Schwester Ivy liegt im Koma. Bei einem verheerenden Unfall auf einer vereisten Straße wurde Ivy schwer verletzt und die Ärzte geben keine Hoffnung.
Rose sucht verzweifelt nach Hilfe. Ihre Mutter ist verschlossen und mehr mit sich selbst beschäftigt. Diverse Jungenbekanntschaften können Rose auch nicht das geben, was sie sucht.
Denn das kann sie nur bei sich selbst finden.
„Ich lebe lebe lebe“ von Alison McGhee ist schwer in Worte zu fassen.
Einfühlsam wird Roses Geschichte erzählt. Es ist eine Geschichte voll von Trauer, Verwirrung und Verlorenheit und Roses Schicksal hat mich sehr berührt.
Ihr Verlust wird durch ständige Wiederholungen des Unfalls noch eindringlicher.
Sprachlich ist der Roman auch erstklassig. Mit wunderschönen Phrasen, die auch über das eigene Leben und einen möglichen plötzlichen Verlust nachdenken lassen, geben dem Buch noch die nötige Tiefe.
Für mich ist es ein Buch, das ich schwer beschreiben kann. Wunderschön, facettenreich und mitreißend. Einfühlsam, nachdenklich machend und tief berührend.
Einfach lesenswert!

sterne50S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:

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Leseliste März 2013

Gelesen

  1. Ferdinand von Schirach – Schuld sterne50S
  2. Henning Mankell – Die fünfte Frau sterne50S
  3. Janet Clark – Sei lieb und büße sterne40S
  4. Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler sterne50S
  5. Alison McGhee – Ich lebe lebe lebe sterne50S
  6. Astrid Rosenfeld – Elsa ungeheuer sterne50S

 

Neuzugänge

  1. Janet Clark – Sei lieb und büße (Rezensionsexemplar)
  2. Mathias Nolte – Miss Bohemia
  3. Marco Sonnleitner – Blutzeugen
  4. John Boyne – Das Vermächtnis der Montignacs (Rezensionsexemplar)
  5. Florentine Joop – Harte Jungs (Rezensionsexemplar)
  6. Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler
  7. Ferdinand von Schirach – Der Fall Collini
  8. Jodi Picoult – Und dennoch ist es Liebe (Rezensionsexemplar)
  9. Astrid Rosenfeld – Elsa ungeheuer (Rezensionsexemplar)
  10. George R. R. Martin – Die Herren von Winterfell
  11. Milena Agus – Die Welt auf dem Kopf (Rezensionsexemplar)

 

Fazit

Der März war qualitativ ein super Lesemonat. Einer der Besten seit langem mit lauter tollen Büchern, von denen ich gar nicht sagen kann, welches das allerallerbeste war.

Insgesamt waren es 6 Bücher mit 1866 Seiten.

Hinzu kamen hauptsächlich Leseexemplare, wobei ich die im April noch weiter “abbauen” muss. Ansonsten wurden Bücher gekauft, die ich jetzt bereits gelesen habe oder sehr bald lesen werde.

Akadien brennt

Von Kai Meyer

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Info zum Buch:
Der Handlungsort ist größtenteils New York City/ U.S.A. und dann wie gewohnt Sizilien/ Italien. Es ist der 2. Teil der “Arkadien Reihe“.

 

Inhalt:

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Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Blutfehden zwischen Mafiaclans. Die verbotene Liebe zu Alessandro … Rosa braucht dringend Abstand zu den Ereignissen auf Sizilien. Auf den Spuren ihres alten Lebens reist sie zurück nach New York. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe. Die mächtigen Stellvertreter der amerikanischen Clans erwarten sie bereits. Dann stößt Rosa auf beunruhigende Details über ihre Vergangenheit. Und über ihren toten Vater. Aber warum spielt dabei immer wieder Alessandro eine Rolle? In Rosa keimt ein schrecklicher Verdacht …

 

Meine Meinung:

Nach den Ereignissen in „Arkadien erwacht“ braucht Rosa Abstand von Sizilien und reist nach New York um dort die Ereignisse aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten und möglicherweise Licht ins Dunkle zu bringen.
Doch auch in New York ist sie nicht sicher. Der amerikanische Zweig der Canevares macht Jagd auf sie und will ihren Tod als Rache.
Und zu all dem stößt Rosa noch auf ein Geheimnis, das ihr den Boden unter den Füßen wegzieht.
Nachdem ich von „Arkadien erwacht“ schon so begeistert war, konnte ich es natürlich nicht abwarten die Fortsetzung „Arkadien brennt“ zu lesen.
Und auch Teil 2 ist wieder ein wunderschönes, ergreifendes und spannendes Buch. Ich hatte zwar immer irgendwie das Gefühl, dass es das obligatorische Übergangsbuch zum großen Finale ist, aber es wurden dennoch wichtige Aspekte geklärt und interessante Fragen und Wendungen aufgeworfen.
Alessandro und Rosa sind mir mittlerweile auch sehr ans Herz gewachsen und ich bin etwas wehmütig bezüglich Teil 3. Die Beziehung der beiden entwickelt sich immer weiter und intensiver und bleibt dabei sehr glaubwürdig.
Die wunderschöne, stilistische Sprache und die authentischen Landschaftsschilderungen von Sizilien tun wieder ihr übriges und schaffen eine dichte, lebhafte Atmosphäre.
Teil 2 war wieder wunderschön, ließ sich rasch lesen, enthüllte vieles zu Rosas Vergangenheit, kam aber nicht ganz an Teil 1 heran. Dennoch ein hervorragendes Buch, wie überhaupt die ganze Reihe!

sterne50S

Steirerkind

Von Claudia Rossbacher
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Info zum Buch:
Das Buch ist der 3. Fall von Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Der Schauplatz ist die Steiermark/ Österreich.

 

Inhalt:

Buecher.de

Zwei Tage vor Beginn der Alpinen Ski-WM in Schladming wird eine Leiche unter der Eisdecke des Steirischen Bodensees gefunden. Es handelt sich um den seit Wochen vermissten Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams. Prompt gerät der prominente Skirennläufer Tobias Autischer unter Mordverdacht. Doch hat der WM-Favorit den Coach, der ihn von Kindheit an gefördert hatte, tatsächlich umgebracht? Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz ermitteln.

 

Meine Meinung:

In ihrem dritten Fall untersuchen Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz den Tod des Cheftrainers des österreichischen Herrenskiteams.
Schnell gerät der prominente Skirennläufer Tobias Autischer unter Mordverdacht. Doch es kommen auch Zweifel auf, ob Autischer, der vom Coach seit seiner Kindheit gefördert wurde, diesen auch wirklich getötet hat.
„Steirerkind“ ist der dritte Fall von Claudia Rossbachers Ermittlerduo. Ich habe bisher „Steirerherz“, den zweiten Teil der Reihe, gelesen. Der erste Teil „Steirerblut“ wird aber auch bald gelesen.
Ich habe diesen Fall wieder gerne gelesen, da er wieder unterhaltsam und flüssig geschrieben war.
Allerdings gab es hier im Gegensatz zum Vorgänger verstärkt österreichische Begriffe und vor allem Satzgebilde, die das Lesen manchmal schon etwas holprig machten.
Wirklich störend fand ich allerdings, dass der Cliffhanger von Teil 2 nicht richtig aufgelöst wurde. Vieles wurde nur nebenbei kurz erwähnt ohne wirklich vertieft zu werden.
Es bleibt zwar bis zum Ende hin spannend und die Handlung ist auch bis zum Schluss nicht vorhersehbar, allerdings war die Aufklärung dann so kurz und plötzlich, dass man sich nicht wirklich klar darüber wurde. Alles war etwas wirr.
Sascha ging mir hier dann auch verstärkt auf die Nerven. Das ist zwar seine Art, allerdings hat der Charakter in Teil 2 mehr Tiefe und Facetten, als sie hier gezeigt wurden. In „Steirerkind“ war er schon sehr platt.
Ich wurde aber gut unterhalten und ich mag das Duo sehr gerne, weswegen ich mich auch auf weitere Fälle freue. Ich hoffe nur, dass in Teil 4 der Cliffhanger von Teil 3 (es gab wieder einen ;) ) besser gelöst wird.

sterne30S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:

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