Hasewue's Blog

Meine Bücherwelt….

Monatsarchive: Oktober 2010

Monatsliste Oktober 2010

Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter


von Christopher Paolini

Inhalt:

Buecher.de

Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte …
Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich rührt sich der Stein. Feine Risse zeichnen sich auf seiner Oberfläche ab – ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und es beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt …

Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache.
Wird Eragon das Erbe der legendären Drachenreiter antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand ….

Meine Meinung:

Als der 15-jährige Bauernjunge Eragon aus dem Palancar Tal auf der Jagd einen seltsamen blauen Stein findet, ahnt er noch nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird.
Als aus diesem mysteriösen Stein dann ein Drachenjunges schlüpft, öffnet sich für Eragon eine neue Welt voll von Abenteuern, magischen Gestalten und vielen Gefahren. „Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter“ ist der Auftakt zu Christopher Paolinis Tetralogie rund um den Drachenreiter Eragon und seiner Gefährtin Saphira.
Dabei hat Paolini eine wunderschöne und geheimnisvolle Welt voll von Magie und Außergewöhnlichem geschaffen.
Dennoch fand ich zunächst schwer in das Geschehen und habe das Buch erst beim zweiten Anlauf ganz durchgelesen. Aber dafür weiß ich jetzt eines: man muss sich Zeit für dieses Buch nehmen und es ohne längere Unterbrechungen lesen. Nur so kann sich die Geschichte in ihrer ganzen Pracht entfalten und der Leser in die Geschichte bedingungslos eintauchen.
Paolini konnte mich mit „Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter“ überzeugen:
Die Handlung ist spannend, unterhaltsam, abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail gestaltet und die Figuren sind eigenständige Charaktere, die mir sehr schnell ans Herz wuchsen.
Viele Fragen sind nach dem ersten Teil natürlich noch offen, weshalb ich mich jetzt umso mehr auf die nachfolgenden Bücher freue!


Der goldene Kompass

von Philip Pullman

 

Info zum Buch:

Die Handlung spielt in Oxford/England. Es ist der erste Teil von Philip Pullmans “His Dark Materials”-Trilogie.

 

Inhalt:

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Die Geschichte beginnt in Oxford, wo das kluge und wißbegierige Mädchen Lyra ein Internat besucht. Lyra sieht sich mit vielen Fragen konfrontiert: Was treibt eigentlich ihr Onkel, der Forscher Lord Asriel, im hohen Norden? Ist die ehrgeizige Wissenschaftlerin Mrs. Coulter seine Konkurrentin und deshalb an Lyras Bekanntschaft interessiert? Weshalb verschwinden aus der Gegend um Oxford immer wieder Kinder armer Leute? Werden sie von Gobblers geholt? Und wenn ja, wer sind Gobblers? Antwort findet nur derjenige, so erkennt Lyra, der sich, den Spuren Lord Asriels folgend, in den Norden aufmacht und hinter dem Polarlicht eine Welt entdeckt, die den Menschen bisher verschlossen blieb.

 

Meine Meinung:

Die 11 – jährige Lyra hört durch Zufall ein Gespräch ihres Onkels Lord Asriel mit, bei dem er den Professoren der Universität in Oxford von mysteriösen Geschehnissen im Norden berichtet und deren Zusammenhang mit „Staub“.
Sofort ist die kleine Lyra Feuer und Flamme und will unbedingt mehr über diesen seltsamen Staub herausfinden.
Zusammen mit ihrem Dæmon und ständigem Begleiter Pantalaimon will sie in den Norden aufbrechen.
Dabei werden ihre Pläne immer wieder von der unnahbaren Wissenschaftlerin Mrs. Coulter, einer geheimnisvollen Organisation – genannt „Die Gobbler“ – und noch weiteren düsteren Gestalten durchkreuzt, die nicht gerade Lyras Wohlbefinden im Sinn haben.
„Der goldene Kompass“ bildet den Auftakt zu Philip Pullmans Trilogie rund um die kleine Heldin Lyra Belacqua und ihren treuen Freund Pan.

In der ganzen Handlung trifft der Leser immer wieder auf fantastische und eigenständige Wesen, die das Buch schon an sich sehr besonders machen. Von Hexen über Dæmonen bis hin zu sprechenden Bären ist alles vertreten. Und genau das lädt den Leser zum träumen und miterleben von Lyras phantastischem Abenteuer ein.
Von Beginn an fesselt Pullmans Sprachgewalt den Leser an die Geschichte und lässt ihn bis zum spektakulärem Ende nicht mehr los.
Pullman schafft es auch brutale Grausamkeiten sehr nüchtern und distanziert zu schildern, was den Leser einerseits etwas abschreckt, andererseits aber auch gespannt auf den weiteren Verlauf werden lässt.
Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die die Handlung in einem neuen Licht erscheinen lassen und immer wieder aufs Neue überzeugen.

Trotzdem gab es einige Stellen, die etwas mühsam und langatmig waren.
Das hat dem Lesespaß aber nicht groß gehemmt und man fand sich immer wieder in diesem faszinierenden Sog dieser unbeschreiblich tollen Welt.

Mit „Der goldene Kompass“ hat Philip Pullman mich von seinem Talent komplett überzeugt und äußerst neugierig auf die Fortsetzung gemacht.


Biss zum Ende der Nacht

von Stephenie Meyer

 

Info zum Buch:

Das Buch spielt in Forks (Washington)/U.S.A. Nach den ersten drei Büchern der Bis(s)-Reihe (“Biss zum Morgengrauen”, “Biss zur Mittagsstunde”, “Biss zum Abendrot”) war ich so gespannt auf dieses Buch und ein richtiger Fan der Reihe. Nach “Biss zum Ende der Nacht” war ich genervt und enttäuscht. Wie schnell so ein Buch alles verändern kann. ;)

 

 

Inhalt:

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Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Lebens wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden …

 

Meine Meinung:

Mit „Biss zum Ende der Nacht“ beendet Stephenie Meyer ihre Tetralogie um Bella und den Vampir Edward.
Nachdem ich von Beginn der Reihe an begeistert und gefesselt davon war, konnte ich es kaum erwarten endlich das krönende Ende der Liebesgeschichte zu lesen.
Doch von krönendem Abschluss war hier keine Spur. Im Gegenteil, ich musste mich die ganze Zeit über zwingen dieses teilweise unlogische und durchwegs unerträgliche Geschreibsel weiterzulesen und nicht einfach das Buch in die nächste Ecke zu pfeffern. Dafür war es zu teuer!
„Biss zum Ende der Nacht“ ist für mich eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe!
Im Gegensatz zu seinen hervorragenden Vorgängern konnte mich dieses Buch mit seinen 788 Seiten kein einziges Mal in seinen Bann ziehen!
Alles wirkte nur noch konstruiert und gestellt, einfach lächerlich, ohne jede Liebe zur Geschichte und Glaubwürdigkeit, die man in den Vorgängern erfahren hat.
Bellas nerviges Verhalten wird noch viel schlimmer, sodass ich mich immer zusammenreißen musste nicht ausfällig zu werden. Und wenn man denkt, dass das schon schlimm war – es gab immer noch eine Steigerung.
Auch hat sich Stephenie Meyer absolut keinen Gefallen damit getan das Buch in drei Teile aufzugliedern und dadurch die Erzählperspektive zu wechseln.
Zwei davon werden wie gewohnt von Bella mit ihrem ewig nervendem Geschwärme über ihren ach so tollen „super Mr. Perfect Edward Cullen“ erzählt und ein Teil wird aus der Sichtweise Jacobs widergegeben. An sich mag ich Jacob ganz gerne und er war mir auch immer lieber als Edward, aber hier war es einfach nur nervig.
Jedoch wurde mir zu meiner Überraschung in diesem ganzen Zirkus Edward immer sympathischer – seit dem zweiten Band „Biss zur Mittagsstunde“ konnte ich ihn nicht mehr ausstehen. Diese aufkeimende Sympathie verlor sich aber bis zum vorhersehbaren und unspektakulärem Ende hin.

Und so bleibt nichts, dass mir auch nur ansatzweise gefallen hat, außer dem Cover vielleicht und der Tatsache, dass ich das Buch endlich beendet habe!

Der Tag, an dem ich starb

von Anthony McGowan

 

Info zum Buch:

Das Buch spielt in den U.S.A.

Inhalt:
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An Pauls Schule regiert der Terror. Und der Terror hat einen Namen: Roth. Er und seine Gang brutaler Schläger demütigen, erpressen, prügeln – ihr Hass ist schier grenzenlos. Angst kennen sie nicht, aber sie können sie wittern wie Raubtiere. Auch Paul hat Angst, große Angst, und er kann nur hoffen, dass Roths Killerinstinkt dieses eine Mal versagt.

 

Meine Meinung:

An Paul Vardermans Schule regieren Angst, Gewalt und Terror in der Form von Roth und seiner Schlägertruppe.
Auch Paul hat Angst vor ihnen und versucht sich möglichst unsichtbar zu machen. Der Einzige, der sich gewaltlos Roth stellt heißt Shane, Anführer einer kleinen Gruppe von Außenseitern, genannt „Freaks“.
Paul, der weder zu den Einen noch zu den Anderen gehört, gerät zwischen die Fronten und muss eine Entscheidung treffen, die sein Leben für immer verändern wird.
Anthony McGowan schildert in „Der Tag, an dem ich starb“ auf unglaublich realistische und packende Weise die Probleme eines Jugendlichen, der sehnsüchtig Teil einer Gemeinschaft sein will und sich in einer Schule voll von Gewalt und Brutalität mehr als verloren vorkommt.
McGowan schreibt aus Pauls Sicht und vermittelt so dem Leser ein unglaublich authentisches Bild über einen Konflikt, der über Leben und Tod entscheidet in einer Welt in der Gewalt alltäglich ist.
Als Leser leidet man mit Paul und kann sein Verhalten und seine Entscheidungen nur zu gut nachvollziehen. Man stellt sich selbst die Frage, wie würde man reagieren, wenn man an seiner Stelle wäre?
Die Handlung wird im weiteren Verlauf immer weiter gesteigert bis man atemlos und mit Entsetzen das Ergebnis und den Ausgang der Geschichte liest.
„Der Tag, an dem ich starb“ ist ein furchtbar realistisches, fesselndes, nachdenklich machendes Buch, das man nicht so schnell vergessen kann.
Die Wirkung, die dieses Buch auf den Leser hat ist enorm. Von Entsetzen über Unterhaltung und Gebanntheit ist alles vorhanden. Ein geniales, nervenaufreibendes Buch!

Lucian

von Isabel Abedi

 

Info zum Buch:

Das Buch habe ich ebenfalls in einer Leserunde gelesen. Das Buch spielt zunächst in Hamburg/Deutschland. Dann wechselt der Schauplatz in die U.S.A.

 

 

 

Inhalt:

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Es fühlt sich an wie ein Riss. Ein hauchfeiner Riss, tief in Rebeccas Innerem. Als ob ihr jemand mit der Pinzette ein Härchen ausgerupft hätte. Was bleibt: ein sonderbares Gefühl von Leere und der Angst. Doch dann taucht Lucian auf, wie aus dem Nichts. Ein Junge ohne Vergangenheit, jemand, der sich nicht erinnern kann, wer er ist oder wo er herkommt. Aber Lucian gibt Rebecca mit einem Mal das Gefühl, dass sie nicht mehr allein ist.

 

Meine Meinung:

Eines Nachts steht ein mysteriöser junger Mann vor Rebeccas Fenster und scheint diese zu beobachten. Von da an begegnet sie ihm immer wieder und bekommt das Gefühl nicht mehr los von ihm verfolgt zu werden. Isabel Abedi schildert auf unglaublich magische Weise die Geschichte eines jungen Mädchens, das immer mehr in eine Welt voll von Mystik gezogen wird. Mit einem sehr lebendigen und prägenden Schreibstil schafft Abedi eine Atmosphäre, die den Leser völlig an die Handlung fesselt und man dadurch gar nicht merkt wie die Zeit vergeht. Leider bleiben viele Fragen offen, sehr viel ist ungeklärt oder nicht nachvollziehbar. Einiges wird nur kurz angeschnitten, aber nicht weiter thematisiert. Ich hatte deswegen die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas fehlt oder dass das Buch unvollständig ist. Auch wird Beckys Verhalten zunehmend nerviger und anstrengender. Konnte man sich zuvor noch gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen, hatte man mit der Zeit nur noch Unverständnis und Genervtheit für sie übrig, was wohl auch an einem einschneidenden Handlungswechsel lag. Dennoch war die erste Hälfte des Buches grandios, mitreißend und wunderschön, weswegen ich mich auf weitere Bücher von Isabel Abedi schon sehr freue, auch wenn mich das Ende eher enttäuscht hat.

Ghosthunter: Das Licht, das tötet

von Derek Meister

Inhalt:

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Ian ist 17 Jahre alt, als er eine unglaubliche Entdeckung macht: Er kann Geister sehen, die alles, was sie berühren, verbrennen. Durch Zufall erfährt er, dass auch sein Vater die mysteriösen Lichtwesen sah. Sind die Geister gar schuld am Tod seines Vaters oder am Verschwinden seines Großvaters, der seit 1967 als verschollen gilt? Gemeinsam mit seinem besten Freund Bpm beschließt er, das Geheimnis zu lüften. Ian ahnt nicht, dass sein Vater ein gefährliches Doppelleben führte – und dass sein Schicksal eng mit dem der 19-jährigen Chiyo aus Tokio verknüpft ist. Doch während Chiyo auf der Flucht vor der Polizei ist, liefern sich Bpm und Ian eine wilde Verfolgungsjagd mit zwei Killern …

 

Meine Meinung:

Als der 17 – jährige Ian Boroughs sich mit seinen Freunden in einer abgelegenen Lagerhalle trifft, passiert etwas Merkwürdiges: Ian hört plötzlich lautes Fiepen, bekommt akutes Nasenbluten und überall bricht Feuer aus.
Von da an sieht Ian seltsame Wesen, die genau für diese seltsamen Fälle verantwortlich sind. Geister.
Genau diese Geister scheinen auch der Grund zu sein warum Ians Großvater vor mehr als dreißig Jahren verschwand.
Deshalb begibt sich Ian zusammen mit seinem besten Freund bpm auf die Reise um dieses Rätsel zu lösen.
Mit „Ghosthunter: Das Licht, das tötet“ beginnt Derek Meister seine Trilogie um den 17 – jährigen Ian, der Geister sehen kann und versucht seine Vergangenheit aufzuklären.
Die Geschichte beginnt sofort sehr rasant und packend und der Leser fühlt sich, als ob er einen Film sieht. Meisters Erzählweise ist sehr authentisch und real.
Auch erschafft er glaubwürdige Charaktere mit Witz und Rückgrat, so dass der Leser ganz mit seinen Helden mitfiebern kann, vor allem mit dem Draufgänger bpm, der die doch stellenweise sehr düstere Story aufzupeppen vermag.
Die Geschichte ist durchwegs spannend und interessant, dennoch gibt es einige Stellen, die sich etwas in die Länge ziehen.
Diese Abschnitte haben den Lesefluss etwas gehemmt, aber nicht komplett unterbrochen.
Alles in allem ist „Ghosthunter“ ein gelungener Auftakt, bei dem, dank verschiedener zunächst unabhängiger Erzählstränge eine Menge an Fragen offen ist und viel ungeklärt bleibt.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Vielen Dank an: und

Im Vampirfieber

Normalerweise bin ich eher der Krimi-und-Thriller-Leser. So liebe ich die Bücher von Håkan Nesser, Henning Mankell, Andreas Franz, Sebastian Fitzek und Co.
Ich konnte mir eigentlich nie so wirklich vorstellen “richtige” Fantasybücher zu lesen und in übernatürliche Welten einzutauchen – “Harry Potter” und “Der Herr der Ringe” jetzt mal nicht mitgezählt.
Deswegen habe ich mich immer gesträubt derartige Bücher mit phantastischen Wesen wie Werwölfen, Dämonen, Engeln oder eben Vampiren zu lesen.
Bis ich dann einen Vorstoß wagte und die “Twilight“-Reihe von Stephenie Meyer in Angriff genommen habe. Wohlgemerkt vor diesem großen Hype mit kreischenden und wütenden Teenies, die schon beim Klang des Namens “Edward” in Ohnmacht fielen.
Diese Anfangs sehr gute Reihe brachte mir zum ersten Mal solche außergwöhnliche Wesen wie eben Vampire nahe und es war sozusagen mein Einstieg in eine Welt voll von Fantasy und Romantik.

Dennoch, alles komplett harmlos gegen meine aktuelle Vorliebe: Fantasy Romantic Suspense. Oder kurz gesagt Vampirerotikromane.
Als dieser ganze “Twilight“-Hype begann wurde ich zum ersten Mal bewusst auf diese Bücher aufmerksam (sie wurden einem in sämtlichen Buchhandlungen ja richtig nachgeworfen). Zu dieser Zeit war ich nur davon genervt und dachte, dass ich diese Bücher nie benutzen würde – außer um vielleicht den Ein oder Anderen damit zu foltern ;)
Aber Spaß beiseite. Ich war fest entschlossen, dass mir solche “vulgäre” Vampirerotik nie ins Haus käme. Tja, ich konnte mich auch einige Zeit gut dagegen währen, doch durch mein ganz persönliches Lieblingsbuchforum wurde ich dennoch immer wieder mit diesem Genre konfrontiert und auch auf das ein oder andere Buch aufmerksam.
Doch meine Abneigung war noch zu groß – bis, ja bis ich durch Vorablesen auf Karen Chance’s Buch “Untot mit Biss” aufmerksam wurde. Zunächst wollte ich damit weiterhin nichts zu tun haben, sah das Buch aber durch diese erfolgreiche Werbung (Vorablesen) in jeder Buchhandlung. Und dann musste es ja so kommen. Ich wurde schwach. Und kaufte es. Und die bis zum Jahr 2010 erschienenen drei anderen Teile gleich mit dazu (oder besser gesagt nach und nach).
Im Endeffekt hatte ich das gleiche Resultat: vier Bücher eines Genres, das ich eigentlich meiden wollte. Und da das noch nicht genug war, habe ich mir auch gleich die ersten beiden Bände der “Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward gekauft. Ebenfalls Vampirerotik. Ebenfalls nicht mein Genre. Nun gut. Sechs Vampirbücher, die ich eigentlich nie lesen geschweige denn besitzen wollte.
Da dann die Meinungen über die “Black Dagger“-Reihe doch durchwegs positiv waren, begann ich als “Nachtjagd” den ersten Teil einer mir endlos zu scheinenden Reihe. Und was soll ich sagen? Ich fand das Buch ziemlich gut. Es war nicht herausragend, aber auch auf keinem Fall zum “in die Tonne kloppen”. J.R. Ward konnte mich also überzeugen, so dass jetzt die komplette Reihe bei mir (noch ungelesen) im Regal steht.
Damit wäre ein Problem erledigt. Vier hatte ich noch. Und das waren die vier Bücher von Karen Chance. Ich begann also Anfang Oktober diesen Jahres mit “Untot mit Biss“, da Band 5 schon in den Startlöchern stand und ich Angst davor hatte, dann fünf ungelesene Vampirpornobücher zu Hause stehen zu haben. Ich begann also das Buch und war erstmal etwas skeptisch (Meine Meinung im Einzelnen könnt Ihr in der dazugehörigen Rezension nachlesen).
Das Buch war dann doch besser als erwartet und ich muss keine Angst haben, dass diese Reihe ein Fehlkauf war, weswegen bald Band 5 sich dazu gesellen wird.
Nun gut, damit hätten einige meiner Probleme gelöst sein können, wenn ja wenn da nicht das erste Buch von Lara Adrians “Midnight Breed“-Reihe (Geliebte der Nacht) seinen Weg in mein Regal gefunden hätte. Da ich also gerade beim Thema “ausgehungerter Vampir” war, begann ich mit dem ersten Teil von Lara Adrians Reihe.
Ich war am Anfang wirklich etwas genervt, weil ich diese “Hauptprotagonistin” am liebsten an die Wand geklatscht hätte. Aber das Buch wurde besser. Defintiv! Und jetzt stehen alle restlichen Bücher dieser Reihe auf meiner Wunschliste und mein Vampirfieber war endlich entfacht.

So stehen auch die ersten Teile von Colleen Gleasons Reihe “Das Buch der Vampire” und von Nalini Singhs “Gestaltwandler“-Reihe in meinem Regal.

Deswegen ging es dann gleich weiter mit Alyson Noëls “Evermore“-Reihe, von der auch bereits drei Bücher ihren Platz in meinem viel zu vollen Regal eingenommen haben.

Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass mir dieses Genre gefallen könnte. Vielleicht ist Stephenie Meyer mit ihrer Teenievampirschnulze schuld, vielleicht auch mein nicht zu verstehender Buchkaufzwang, oder etwas vollkommen Übernatürliches. Wer weiß das schon genau ;)
Ich weiß jedenfalls, dass dieses Genre mir gefällt, da es viele amüsante Seiten hat und manchmal so wahnsinnig kitschig, wahnsinnig schaurig und wahnsinnig erotisch ist.

Und das ist nun einmal der Sinn an diesem Genre. Deswegen, lasst Euch beissen ;)  

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