Hasewue's Blog

Meine Bücherwelt….

Leseliste Juni 2014

Gelesen

  1. Kathy Reichs – Durch Mark und Bein sterne50S
  2. Kathy Reichs – Knochenlese sterne45S
  3. Kathy Reichs – Mit Haut und Haar sterne40S

 

Neuzugänge

 

Fazit

Etwas spät, aber nun hier meine Juni-Liste. Viel war es nicht, aber dafür gut. Ich habe jetzt alle Kathy Reichs-Bücher von meinem SUB durch und warte schon auf die weiteren Neuauflagen.

Im Juli werde ich nun auch endlich wieder Zeit zum Lesen haben :)

Leseliste Mai 2014

Gelesen

  1. Mary Simses – Der Sommer der Blaubeeren sterne30S
  2. Davild Gilbert – Was aus uns wird sterne40S
  3. Rita Falk - Winterkartoffelknödel sterne50S
  4. Rita Falk – Dampfnudelblues sterne50S
  5. Rita Falk – Schweinskopf al dente sterne50S
  6. Rita Falk – Grießnockerlaffäre sterne50S
  7. Friederike Schmöe – Januskopf sterne40S

 

Neuzugänge

 

Fazit

Nach einem schleppenden Anfang wurde der Monat dann mit Eberhofer besser. Ich habe nicht nur eine tolle neue Krimireihe entdeckt, ich habe auch meine Leselust zurückgewonnen. Gekauft wurden auch nur 2 Bücher, eines davon ist dann auch schon gelesen. Ich habe dann 7 Bücher mit insgesamt 2.322 Seiten gelesen. Ein richtig guter Monat, auch qualitativ!

Ich hoffe, dass der Juni mindestens genau so gut wird. Ich habe zwar sehr viel für die Uni zu tun, aber da ich aktuell wieder Bones anschaue, lese ich wieder meine geliebten Temperance Brennan Krimis :)

Fazit

Mit Franz Eberhofer gegen die Leseflaute!

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In letzter Zeit war bei mir absolut der Wurm drin was Bücher und das Lesen im Allgemeinen betrifft. Ich konnte mich nicht wirklich auf ein Buch einlassen oder mich konzentrieren und habe mich mehr schlecht als recht durch die jeweiligen Bücher gequält. Mitte Mai hatte ich nun erst zwei Bücher durch und mir war klar, dass das so nicht weitergehen kann.

Ich habe dann einfach zu “Winterkartoffelknödel” gegriffen, das schon sehr lange auf meinem SUB liegt. Irgendwie hatte ich nie die Muse dazu endlich die Krimireihe mit Franz Eberhofer zu starten und hätte es wohl noch länger unbeachtet lassen, wenn ich nicht im Dezember die Verfilmung zu “Dampfnudelblues” gesehen hätte. Was liebe ich diesen Film! Mittlerweile habe ich ihn viermal gesehen und werde ihn mir auch noch öfters reinziehen. Dazu dann aber in einem anderen Artikel mehr.

Nachdem ich “Dampfnudelblues” zum ersten Mal gesehen hatte, wusste ich, dass ich diese Reihe lesen werde und habe mir dann sofort die Buchvorlage und den dritten Fall von Eberhofer, “Schweinskopf al dente“, bestellt. Dennoch bin ich immer noch nicht zum Lesen gekommen, da ich mich dann mit Klausuren, einer Hausarbeit und Rezensionsexemplaren beschäftigen musste.

Jetzt aber, 5 Monate später, war es dann soweit. Ich hatte keine Lust mehr auf irgendein Buch und ich wusste, wenn ich jetzt nicht das passende “Hilfsmittel” finde, werde ich bis August gar nicht mehr großartig lesen. Ich habe dann einfach mit “Winterkartoffelknödel” begonnen, denn zu verlieren hatte ich ja nichts. Zudem hat es gerade einmal etwas über 200 Seiten und würde keinen großen Schaden verursachen.

Nun, was soll ich sagen? Während ich das hier schreibe, habe ich Buch 3 beendet und fange Fall 4, “Grießnockerlaffäre“, an, den ich mir gestern gleich gekauft habe. Eine Woche habe ich für die Bücher gebraucht und würde am liebsten noch die restlichen Bücher lesen. Ich habe endlich wieder Freude am Lesen und kann es kaum erwarten, weitere Bücher zu verschlingen.

Ob meine Leseflaute vorbei ist? Ja, was das Lesen von bestimmten Büchern betrifft. So weiß ich nicht, ob beim falschen Buch eventuell wieder ein solcher Durchhänger auftritt, aber für’s Erste bin ich wieder unter den Lesenden.

Wie’s weiter geht? Ich werde jetzt erst einmal in diesem Genre bleiben, habe ich doch noch ein paar nette (Provinz-)Krimis ungelesen hier liegen. Und danach werde ich wieder verstärkt nach dem Prinzip “Was möchte ich jetzt sofort lesen?” vorgehen.

Was aus uns wird

Von David Gilbert

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Info zum Buch:
Der Schauplatz ist New York City/ USA.

 

Inhalt:

Amazon.de

Es gibt sie immer mal wieder, diese Romane, die jede Generation aufs Neue elektrisieren, die für viele Leser zu Lebensbüchern werden. “Der Fänger im Roggen” zum Beispiel. In Gilberts neuen Roman gibt es neben Salingers Meisterwerk ein weiteres solches Buch, das Weltruhm erlangt hat: “Ampersand”. Sein Autor, A.N. Dyer, hat diesen Ruhm aber längst überlebt, er ist alt geworden, leidet unter allerlei Gebrechen, er weiß, dass er seine Kreativität verloren hat. Als sein bester Freund stirbt, lädt er seine drei Söhne zu sich ein, um ihnen ein Geheimnis anzuvertrauen – eine Enthüllung, die nicht alle überleben werden. David Gilbert entwirft ein hinreißendes Panorama der edlen und eitlen Literaturwelt New Yorks, er erzählt von dem hohen Preis künstlerischer Kreativität und davon, wie sich Väter und Söhne die Luft zum Atmen nehmen. “Was aus uns wird” ist gnadenlos klug, oft hochkomisch und immer berührend, es ist ein Roman von großer erzählerischer Wucht.

 

Meine Meinung:

David Gilbert hat mit „Was aus uns wird“ ein beeindruckendes Buch geschrieben, das Tiefe besitzt, aber durchaus kleine Schwächen hat.
Über 600 Seiten umfasst das Werk und bis die Handlung richtig ins Rollen kommt, vergeht fast die Hälfte des Buches. Das war mir dann auch etwas zu langatmig. Ein Drittel wäre noch okay gewesen, aber fast 300 Seiten ohne nennenswertes Tempo waren dann doch zu viel.
Erzählt wird aus Philips Sicht, Sohn des verstorbenen Charles Topping, der aber gleichzeitig als allwissender Erzähler fungiert.
Neben Philip lernt man dann noch Dyers Söhne Richard, Jamie und Andy kennen. Richtig warm bin ich aber mit keinem der Personen geworden, zu distanziert waren sie für mich. Dennoch war vor allem Philip ein interessanter Charakter und die Erzählung aus seiner Sicht sehr gelungen.
Gilberts Schreibstil hat mir trotz der stellenweise Langatmigkeit gut gefallen. Teilweise brillierte er mit einem köstlichen Humor und er zeigt, dass er mit Worten sehr gut umgehen kann und sie zielgerecht einzusetzen vermag.
„Was aus uns wird“ ist aber kein Buch, dass man mal eben so weglesen kann. Es erfordert Konzentration und auch Durchhaltevermögen. Am Schluss wird man aber für seine Willenskraft belohnt.
Man bekommt aber einen guten Eindruck von der New Yorker Literaturszene, wobei Gilbert hier nicht immer ernst bleibt und maches auf die Schippe nimmt. Neben dem fiktiven “Ampersand” spielt vor allem Salingers Meisterwerk “Der Fänger im Roggen” immer wieder eine zentrale Rolle und ich habe nun große Lust, dieses Meisterwerk endlich zu lesen.
Die Vielschichtigkeit lässt das Buch zusätzlich zu einem beeindruckenden und nachhaltigen Leseerlebnis werden und David Gilbert werde ich im Auge behalten!

sterne40S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:

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Der Sommer der Blaubeeren

Von Mary Simses

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Info zum Buch:
Der Hauptschauplatz ist Beacon, ein kleiner Küstenort in Maine/ USA.

 

Inhalt:

Buecher.de

Ein Geheimnis aus der Vergangenheit. Ein Weg in die Zukunft…

Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …

 

Meine Meinung:

Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um dort den letzten Wunsch ihrer Oma zu erfüllen und einen Brief zu überbringen.
Dort angekommen trifft Ellen auf Roy mit dem zusammen sie in die Vergangenheit ihrer Großmutter eintaucht und ein Geheimnis entdeckt, das ihr ein vollkommen neues Bild von ihr liefert.
Bücher wie „Der Sommer der Blaubeeren“ von Mary Simses fallen normalerweise nicht unter mein bevorzugtes Genre, aber der Klappentext hat mich angesprochen, deswegen lese ich dann auch gerne ab und an ein solches Buch.
Der Anfang war auch recht gut. Simses hat einen angenehmen Schreibstil und das Buch liest sich flüssig. Die Idee an sich fand ich auch gut und die Atmosphäre ist schön sommerlich.
Allerdings hatte ich große Probleme mit den Figuren. Mir ist klar, dass in diesem „Romantik/Frauenroman-Genre“ die (weiblichen) Charaktere gerne etwas überspitzt dargestellt werden, allerdings wurde es hier ab einem gewissen Punkt zu viel. Ellen hat nichts von der souveränen Anwältin, die sie dem Leser gerne glauben machen will. Im Gegenteil, sie versucht ständig allen zu gefallen, macht sich mehr Gedanken über ihre Wirkung auf Andere als selbst zu wissen, was gut für sie ist und führt sich stellenweise wie ein pubertierender Teenager auf.
Ich hätte das noch einigermaßen verkraften können, wenn dann nicht noch ihr Verlobter – der gottgleiche Hayden Croft – aufgetaucht wäre. Der schießt ja wirklich den Vogel ab. Seine selbstgefällige und nervtötende Art ist natürlich nicht ohne Grund, aber eine Nummer kleiner wäre schon erträglicher gewesen. Deswegen war das letzte Drittel des Buches für mich auch am anstrengendsten.
Zudem beginnt das Buch dann auch sehr gut und vielversprechend, allerdings ist die Handlung sehr vorhersehbar, teils arg konstruiert und enthält keine großen Überraschungen oder wirklichen Highlights.
Das Buch ist ein nettes Sommerbuch für zwischendurch, mehr aber leider nicht.

sterne30S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:
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Ganz besonders habe ich mich auch über den dazugehörigen Trinkbecher gefreut. Vielen Dank!

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Leseliste April 2014

Gelesen

  1. Bettina Belitz – Vor uns die Nacht sterne50S
  2. Deniz Utlu – Die Ungehaltenen sterne40S
  3. Inge Löhnig – Deiner Seele Grab sterne30S

 

Neuzugänge

 

Fazit

Dieser Monat war nichts. Absolute Leseflaute. Die 3. in einem Jahr. Nachdem der letzte Monat lese- und kauftechnisch spitze war, habe ich hier gerade einmal drei Bücher gelesen. Es kamen zwar auch nur genau so wenige dazu, aber das ist nur ein kleiner Trost. Es waren also 3 Bücher mit insgesamt 1.128 Seiten. Qualitativ war der Monat aber ok, nur der neueste Dühnfort-Krimi hat mich schwerst enttäuscht. Ich weiß nicht, was da los war, aber das Buch war absolut langweilig und Dühnfort richtig unsympathisch. Ein richtig unangenehmer Kerl. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass diese Reihe und dieser Ermittler so eine Wandlung vollziehen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der nächste Fall besser wird! Und hoffentlich auch der nächste (Lese-)Monat.

Die Ungehaltenen

Von Deniz Utlu

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Info zum Buch:
Der Schauplatz ist Berlin/ Deutschland.

 

Inhalt:

Buecher.de

Generationenporträt, Liebesgeschichte, Einwandererschicksal, Berlinroman, Road-Novel. Utlu erzählt pointiert und poetisch die Geschichte zweier Berliner Gastarbeiterkinder der zweiten Generation.
Elyas lebt in Kreuzberg, verbringt die Nachmittage bei Veit in der Kneipe und erzählt seiner Mutter irgendwas von Jurastudium. Ihre Anrufe drückt er weg, denn wie es seinem Vater geht, kann er sich selbst denken. Es reicht ihm schon der Blick von Onkel Cemal. Der ist der Einzige, von dem er sich traurige Wahrheiten sagen lässt. Denn Cemal hat sich Mutterwitz bewahrt, obwohl er gleich zweimal seine Heimat verloren hat: die Türkei und nun, nach dem Mauerfall, auch seinen Kiez.
Aber dann trifft Elyas die junge Ärztin Aylin ausgerechnet auf der offiziellen Feier zum Anwerbeabkommen. Aylin ist stark und klug, aber auch sie trägt eine Traurigkeit in sich, die die beiden nur gemeinsam loswerden können.

 

Meine Meinung:

Elyas lebt in Berlin-Kreuzberg, studiert Jura und verbringt die Nachmittage in der Kneipe seines Kumpels Veit. Elyas Vater liegt im Koma und seine Mutter ist auf sich allein gestellt, da Elyas mit der Situation nicht klarkommt und den Zustand seines Vaters lieber ausblendet, um der Realität nicht ins Auge sehen zu müssen.
Nur sein Onkel Cemal kann wirklich hinter Elyas Fassade sehen und seine Traurigkeit und Verlorenheit erkennen.
Als Elyas die türkische Ärztin Aylin kennenlernt, merkt er, dass er nicht der einzig Verlorene ist.
„Die Ungehaltenen“ von Deniz Utlu ist ein tiefgründiges und berührendes Buch, das die Verlorenheit der Figuren deutlich erkennen lässt. Beim Lesen des Buches kommt man sich dann an manchen Stellen selbst verloren vor, da Utlu zum Nachdenken anregt und die Probleme von Elyas Altersklasse (zu der ich auch gehöre) authentisch darstellt. Teilweise verschwimmen Realität und Fiktion in Form von Elyas Vorstellung und man wird sich erst im weiteren Verlauf bewusst, dass hier nur Elyas Phantasie mit ihm durchging.
Das einzige Negative an „Die Ungehaltenen“ war das fehlende Tempo, durch das mir der Drang zum Weiterlesen fehlte.
Dennoch konnte ich mich in Elyas hineinversetzen, wenn auch immer eine gewisse Distanz zu den Figuren und zur Handlung vorhanden war und die Thematik gefiel mir sehr gut, ebenfalls die Tiefgründigkeit der Geschichte.
Ein gutes Buch, das einen sehr berührt.

sterne40S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:
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Leseliste März 2014

Gelesen

  1. Yrsa Sigur∂ardóttir – Feuernacht sterne50S
  2. Barbara Slawig – Visby sterne45S
  3. Jane Austen – Vernunft & Gefühl sterne50S
  4. Michelle Harrison – Schlaf nicht ein sterne50S (HIGHLIGHT!!!!)
  5. Robin Sloan – Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra sterne20S
  6. Kathrin Lange – 40 Stunden sterne30S
  7. Gavin Extence – Das unerhörte Leben des Alex Woods sterne50S (HIGHLIGHT!!!!)
  8. Doris Bewernitz – Wo die Seele aufblüht sterne50S
  9. Andreas Föhr – Der Prinzessinnenmörder sterne40S
  10. Heinz Strunk – Fleisch ist mein Gemüse sterne50S

Neuzugänge

Fazit

Was für ein Monat!

Dass der März ein von Buchkauf geprägter Monat sein wird, war mir schon klar als ich Ende 2013 gesehen habe, welche Bücher im März 14 neu erscheinen werden. Deswegen zogen dann auch viele druckfrische Ausgaben und wieder ein paar Rezensionsexemplare ein.

Zudem gibt es einfach zu viele gute Bücher, um sich wegen seines SUBs Gedanken zu machen ;)

Qualitativ war der März dann auch ein richtig guter Monat. “Schlaf nicht ein” und “Das unerhörte Leben des Alex Woods” sind definitiv Jahreshighlights. Zwei Enttäuschungen waren dann auch dabei, aber die positiven Bücher überwiegen doch.

Und trotz Hausarbeit konnte ich auch quantitativ einiges gutmachen. 10 Bücher mit 3.968 Seiten, ein guter Monat!

Wo die Seele aufblüht

Von Doris Bewernitz

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Inhalt:

Buecher.de

Warum ein Regenwurm Geduld lehrt, wozu eine Kohlmeise einen Hund braucht, der Kosmos des Komposts, die Namen der Rosen und das Credo der Nacktschnecke: Wie viel Sinnbildliches hält die Natur doch bereit! Noch dazu, wenn es sich um ein überschaubares Stück Natur handelt, das eng mit dem Menschen verbunden ist. Doris Bewernitz erzählt Lebens-Geschichten aus ihrem Garten. Aus jedem Garten. Denn alle Gärten sind Lehrmeister für ein glückliches Leben.

 

Meine Meinung:

Doris Bewernitz erzählt in „Wo die Seele aufblüht: Warum ein Garten glücklich macht“ ihre Lebensgeschichte aus ihrem Garten.
Poetisch und sehr detailverliebt schildert sie kleine Episoden und das Leben im Garten. Unterteilt ist das Buch in „Vorfrühling“, „Frühling“, „Sommer“, „Spätsommer“, „Herbst“, „Spätherbst“ und „Winter“. Zu jedem Kapitel erzählt Bewernitz Anekdoten passend zur Jahreszeit und gibt gute Tipps für den eigenen Garten und das darin enthaltene Leben.
Man spürt beim Lesen deutlich die Liebe der Autorin zu ihrem Garten und die Momentaufnahmen, festgehalten in einer blumigen, anschaulichen Sprache, machen das Büchlein zu etwas ganz besonderem.
Die Aufmachung ist ebenfalls sehr gelungen und die Zeichnungen von Charlotte Wagner sind passend und sehr schön.
Für mich ist „Wo die Seele aufblüht“ ein inspirierendes Büchlein, das Tipps gibt und zeigt, dass die Schönheit und das Glück oft in den kleinen, vermeintlich unbedeutenden Dingen zu finden ist.

sterne50S

 

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Das unerhörte Leben des Alex Woods

Von Gavin Extence

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Info zum Buch:
Der Schauplatz ist hauptsächlich England. Der Originaltitel lautet “The Universe versus Alex Woods“.

 

Inhalt:

Buecher.de

Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.

Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.

Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

 

Meine Meinung:

Der 10jährige Alex Woods hat es nicht leicht im Leben. Seine hellseherisch begabte Mutter ist der Spott der Mitschüler.
Als er im miesepetrigen Mr. Peterson einen Freund findet, lernt er, dass nur die eigenen Entscheidungen wichtig im Leben sind.
Mit „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ ist Gavin Extence ein ganz besonderes Buch gelungen. Allein mit Alex hat er einen sympathischen, unterhaltsamen, etwas speziellen und vor allem liebenswerten Charakter geschaffen, der sich seine eigenen Gedanken über das Universum, den Tod und den Sinn des Lebens macht.
Die Handlung hat viele philosophische Züge, wobei das Buch vielschichtig und tiefgründig wird. Humor und Ernsthaftigkeit liegen hier nahe beieinander, wobei die unterhaltsamen Stellen überwiegen.
„Das unerhörte Leben des Alex Woods“ ist eines dieser besonderen Bücher, das das eigene Leben bereichert, zum Nachdenken anregt, berührt, einen von Beginn an fesselt und bis zum Ende nicht mehr loslässt.
Ein Buch, das lange nachhallt und besonders Alex werde ich so schnell nicht vergessen.
sterne50S

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:
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