Hasewue's Blog

Meine Bücherwelt….

Leseliste Dezember 2011

Gelesen

Das waren 6 Bücher mit insgesamt 2.420 Seiten und damit nach den eher durchwachsenen Vormonaten ein zufriedenstellender Jahresabschluss. :)

LeseUpdate

Huhu ihr Lieben :)

ich bin mitten in meinen Klausurvorbereitungen, aber ab kommender Woche ist dann schon das Gröbste rum. Ab Mitte Februar habe ich dann auch endlich wieder Zeit um mich voll aufs Lesen und Bloggen konzentrieren zu können!

 

Dann werde ich mich diesen Büchern widmen:

 

Mit “Die Henkerstochter und der schwarze Mönch” (Oliver Pötzsch) habe ich bereits in meinen (leider kurzen) Lernpausen begonnen und habe nun gut 100 Seiten geschafft.
Als nächstes geht es dann weiter mit “Limit” (Frank Schätzing), das ich mit Büchertrefflern (Gaymax, Junyper & Strandläuferin) in Angriff nehmen werde. Zeitgleich werde ich dann für BloggdeinBuchSommerhaus mit Swimmingpool” (Herman Koch) lesen.
Danach geht es auch gleich mit “Kühlfach betreten verboten!” (Jutta Profijt), das ich in der autorenbegleitenden Leserunde bei den Eulen lesen werde.
Und zu guter Letzt dann von diesem Stapel wird “Hyddenworld: Der Frühling” (William Horwood) für Vorablesen gelesen.

Ich melde mich also (hoffentlich!!) bald wieder. :D

[Blogintern] To Do.

Huhu ihr Lieben,

ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen, dass seit einigen Monaten nicht mehr wirklich viel hier passiert. Das hat aber leider wie alles im Leben bestimmte Gründe. Zum einen hatte ich privat 2011 sehr viel einzustecken. Dann kam zu allen Ärger und Sorgen auch noch mein Studienbeginn hinzu. Es blieb bzw. bleibt kaum Zeit zum Lesen geschweige denn zum Rezensieren oder Bloggen.

Ich bin mit vielem hier in Verzug und hoffe, dass ich das in den nächsten Wochen endlich hier nachholen kann.

Jetzt stehen erst einmal die Semesterabschlussklausuren an und das heißt LERNEN, LERNEN und nochmals LERNEN!!

Aber keine Angst, Mitte Februar ist auch das geschafft und dann werde ich hier endlich alles auf den neuesten Stand bringen:

  • Dezember 2011 Leseliste
  • Jahresüberblick + Fazit + sonstiges
  • Januar 2012 Leseliste
  • alte Rezis
  • neue Rezis
  • Challengebericht
  • Wichteln 2011 im Büchertreff
  • Artikel zum Thema Lesen, Bücher, etc.

Sobald ich meine Semesterferien habe, werde ich versuchen so viel wie möglich von dieser Liste abzuarbeiten. Der Rest kommt dann Ende Februar/ Anfang März. Und ich werde natürlich jede freie Zeit zum Lesen nutzen.

Aktuell hänge ich immer noch in der Leserunde zu Mechthild Gläsers Buch “Stadt aus Trug und Schatten” und lese nebenbei noch “Schöner Schein” von Donna Leon. Aber es ist schön eine Abwechslung zum Lernen zu haben und auch wenn ich nicht schnell vorankomme, ist es trotzdem schön neben dem ganzen juristischen und wirtschaftlichen Stoff eine schöne Entspannung zu haben. :)

Ich wünsche Euch allen nachträglich noch ein schönes, neues gesundes und lesereiches Jahr 2012 und hoffe, dass ihr mehr Zeit für euer Hobby habt als ich!

Liebe Grüße & bis bald!

:)

Begraben unter Gänseblümchen

von Mirjam Dreer

 

Info zum Buch:

Alle Geschichten spielen in München/Deutschland.

 

Inhalt:

Buecher.de

Schöngeredet wurde die Liebe schon oft genug. Doch damit ist jetzt Schluss. In ihrem zweiten Roman räumt Mirjam Dreer mit allem auf, was an Rosa-Plüsch-Zuckerwatte erinnert. Egal, ob man mit jemandem schläft, der es sowieso niemals ernst mit einem meinen wird, ob Herzen – im wahrsten Sinne des Wortes – brechen oder ob man erst erkennt, wie wichtig jemand ist, wenn er nicht mehr da ist, hier darf nach Herzenslust gelitten werden. Denn manchmal ist love eben doch nicht alles what we need, sondern alles, what we begraben können. Wenn’s sein muss auch unter Gänseblümchen.

 

Meine Meinung:

Für mich war „Begraben unter Gänseblümchen“ das erste Buch von Mirjam Dreer und definitiv nicht das letzte!
Dreer schaffte es von Anfang an mich in ihren Bann zu ziehen. In größtenteils kurzen Kapiteln, unterteilt in Tracks mit passendem Songtitel, schildert sie die Schicksale und den Schmerz überwiegend weiblicher Erzählerinnen, die die Schattenseite von Liebe, Sehnsucht und Gefühlen kennen lernen.
Alle Geschichten haben auch das gemeinsam, dass sie ohne Happy End sind und dass deren Protagonistin mit ihren unerwiderten Gefühlen und sehnsüchtigen Gedanken leben muss.
Dabei kann man sich gut in die Betroffenen hineinversetzen, ihren Schmerz spüren und auch mit ihnen fühlen, da meistens jeder schon so etwas erlebt hat.
Nur eine Geschichte hebt sich dann deutlich von den anderen ab und sticht sehr deutlich heraus. Dabei handelt es sich um eine Vergewaltigungsgeschichte, die durch ihre Schonungslosigkeit und Nüchternheit mich sehr schockierte. Nicht nur, dass dieses Kapitel so schlicht und mit einer gewissen Distanziertheit erzählt wurde, sondern auch dass man es innerhalb der ganzen Herzschmerzgeschichten nicht erwartet hatte.
Trotz des eher flapsigen und lockeren Erzählstils hat jede eigene Geschichte etwas besonders und spezielles an sich und ist nicht nur sehr tiefgründig, sondern auch nachdenklich machend.
Wie bereits erwähnt sind alle Kapitel, insgesamt 15, in Tracks unterteilt, denen ein Songtitel zugeordnet wurde, der passend zum Kapitel ist. Sie geben so dem Leser schon von vornherein einen ersten Einblick was in den Kapiteln auf ihn zukommt und Dreer beweist mit dieser Songauswahl auch noch einen guten Musikgeschmack.
Die Kapitel sind alles in sich geschlossen und von einander unabhängig bis auf ein paar Ausnahmen. Zwei Kapitel gehören zusammen, wobei das spätere Kapitel dann die Fortsetzung eines früheren Kapitels bildet.
Für alle Fans von „Kleinstadtschlampe“, Dreers Debütroman, gibt es auch ein Wiedersehen mit Mia, der Protagonistin dieses Buches und der Untertitel lautet deswegen logischerweise „Kleinstadtschlampe 2.0“.
Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen, da es nicht nur erzählerisch kurzweilig, sondern auch von der Atmosphäre aufgrund der Realitätsnähe her sehr gut gelungen ist und einfach schön zu lesen war! Ein echtes kleines Highlight.
Deswegen freue ich mich schon sehr auf weitere Bücher dieser vielversprechenden Autorin und werde auch sehr bald „Kleinstadtschlampe“ endlich lesen!

     

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars:

 & 

 

Wintergruft

von Alida Leimbach

 

Info zum Buch:

Der Handlungsort ist Osnabrück/Deutschland.

 

Inhalt:

Buecher.de

Die umstrittene Osnabrücker Pfarrerin Heike Meierbrink ist spurlos verschwunden. Sie hinterließ einen Abschiedsbrief, aus dem hervorgeht, dass sie sich von ihrem Mann trennen will. Ihr Ehemann Udo Meierbrink, ebenfalls evangelischer Pfarrer, zweifelt an der Echtheit des Briefs und informiert die Polizei, wird jedoch nicht ernst genommen. Das ändert sich, als das Auto von Heike Meierbrink gefunden wird, in dem sich ein blutverschmierter Drehmomentschlüssel befindet. Birthe Schöndorf und Daniel Brunner, Kommissare der Osnabrücker Polizei, beginnen zu ermitteln…

 

Meine Meinung:

Von einem Tag auf den anderen verschwindet die umstrittene Osnabrücker Pfarrerin Heike Meierbrink spurlos.
Nur einen Abschiedsbrief an ihren Mann hinterließ sie, in dem sie ihm mitteilte, dass sie ihn verlassen würde, da sie zuvor von seiner Affäre mit der Organistin Nadine Wagenbach erfahren hatte.
Ihr Ehemann Udo Meierbrink, ebenfalls evangelischer Pfarrer in der Gemeinde, informiert die Polizei, da er nicht an die Echtheit des Briefes glaubt.
Die Polizei schaltet sich aber erst ein, als Heikes Auto verlassen auf einem Parkplatz gefunden wird, in dem sich ein blutbeschmierter Drehmomentschlüssel befindet.
Die Kommissare der Osnabrücker Polizei Birthe Schöndorf und Daniel Brunner beginnen mit ihren Ermittlungen.
Ich kann vorab sagen, dass „Wintergruft“ von Alida Leimbach leider ein totaler Reinfall war.
Obwohl es gut und flüssig zu lesen ist und ich es auch thematisch ansprechend fand, hat mich das Buch spätestens ab der Hälfte der Geschichte sehr genervt, da einfach immer noch keine richtige Handlung vorhanden war. Der eigentliche Fall beginnt nämlich erst ab der Hälfte und das schleppend und die katastrophalen Ermittlungen dann auch erst im letzten Drittel. Alles natürlich ohne jede Spannung.
Die Ermittler waren dann auch so zwei spezielle Gattungen für sich und kompetenzmäßig Totalausfälle, die nicht nur sehr klischeehaft waren, sondern auch den Leser (mich!) mit ihren eigenen Vorurteilen erheiterten.
Man kann nur hoffen, dass solche Flachpfeifen (entschuldigt diesen Ausdruck, aber mich haben sie beim Lesen mit ihrer dämlichen Art und ihrer Begriffsstutzigkeit einfach auf die Palme gebracht) nicht bei unserer Polizei arbeiten und sie in keinen weiteren Fällen, wenn auch nur fiktiv, ermitteln werden.
Überhaupt sind alle Personen sehr farblos und nichtssagend gehalten und schlichtweg unsympathisch.
Die ganze Geschichte ist sehr episodenhaft erzählt und dadurch wird der Lesefluss deutlich gehemmt. Durch diese Episodenhaftigkeit wirkt die Geschichte zusammengeschustert, lückenhaft und bemüht und konnte mich so nicht überzeugen.

 

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplar:

 & 

Leseliste November 2011

Gelesen

Bücherzugang

Rezensionsexemplare

 

Fazit

Im November waren es magere 3 Bücher mit insgesamt 1.328 Seiten. Zum Glück war ich auch so im Stress, dass nicht nur das Lesen, sondern auch das Bücherkaufen vernachlässigt wurde. Somit gab es keine große SUB-Erhöhung.

Leseliste Oktober 2011

[Blogintern] Kurzes Lebenszeichen

Ja, ich lebe noch.

Aber es ist aktuell leider immer noch sehr stressig, weswegen ich kaum zum Lesen geschweige denn zum Bloggen komme. Aber Ende der Woche, da habe ich dann Ferien, sollte es doch besser werden und ich hole dann einiges hier nach (Monatsliste, Wichtelpost, Rezensionen, etc.). Versprochen.
Bis dahin lese ich mein aktuelles Buch “Dornenkuss” (ja immer noch!!) weiter, fertig werde ich wohl vor Weihnachten leider nicht. Aber es ist toll, wenigstens etwas ;)

Und ich hoffe, dass dann im neuen Jahr wieder mehr gebloggt und vor allem auch gelesen wird, denn seit Ende Oktober schaut es bei mir sehr mau aus, das kann ich hier schon mal vorwegnehmen.
Naja, ein Trost, es kann nur noch besser werden.

Ich wünsche euch allen schon einmal ein schönes, besinnliches und vor allem stressfreies Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins (Lese)Jahr 2012.

:)

Eine dunkle & GRIMMige Geschichte

von Adam Gidwitz

Beschreibung:

Buecher.de

“Adam Gidwitz schafft es, die gruselige Gewalt, die in den alten Märchen der Brüder Grimm enthalten ist, mit wunderbar viel Humor und einem großartigen Gespür für Spannung auszubalancieren [...] Er webt Grimms Märchen zu einer einzigen Geschichte mit Hänsel und Gretel als Hauptfiguren zusammen und das macht er so gut, dass man nach der Lektüre davon überzeugt ist, dass die alten Geschichten so und nicht anders erzählt werden sollten.” — RICK RIORDAN Autor der Percy Jackson-Serie

“Diese wundervolle, gruselige Nacherzählung der Märchen der Brüder Grimm verhält sich zu den sonst üblichen Kindergeschichten ungefähr so wie eine Axt zu einem Buttermesser. Mein Rat: einfach lächeln und nicken und den Eltern erzählen, dass das hier nur ein gewöhnliches Märchenbuch ist.” — PSEUDONYMIUS BOSCH Autor von Der Name dieses Buchs ist ein Geheimnis

 

LESER, NIMM DICH IN ACHT!

Was nun folgt, ist ein Märchen.

Ein Märchen?, wirst du vielleicht denken. Märchen sind doch Kinderkram!

Doch in diesem Märchen hüpfen keine kleinen Mädchen mit roten Kappen fröhlich durch den Wald.

WAS ZWISCHEN DIESEN SEITEN AUF DICH LAUERT ist die wahre Geschichte von Hänsel und Gretel – ein Märchen voller dunkler Zauberer, gefährlicher Hexen und todbringender Drachen.

TRITT EIN.

Dieses Märchen ist vielleicht furchterregend, sicherlich blutig und definitiv nichts für Angsthasen; aber anders als alle anderen Märchen die du kennst, ist dieses hier wahr.

 

Meine Meinung:

Eine Odyssee durch das Märchenland – oder wie Hänsel und Gretel auf der Suche nach neuen Eltern sind.
Die wahre Geschichte von Hänsel und Gretel, das ist es was Adam Gidwitz seinen Lesern in „Eine dunkle und GRIMMige Geschichte“ zuteil werden lässt. Denn Hänsel und Gretel sind die wahren Helden der grimmschen Märchen.
So zieht sich das Schicksal der beiden von einer Geschichte zur nächsten und beide sind wie ein roter Faden quer durch die Urgeschichte der Gebrüder Grimm.
Wer diese ursprünglichen Geschichten kennt, dem werden auch die Geschichten in diesem Buch sehr bekannt vorkommen, mit einer Ausnahme, Hänsel und Gretel sind die eigentlichen Helden, die zentralen Figuren, diejenigen, deren Schicksal von Geschichte zu Geschichte verändert wird und diejenigen, die ihren ganz eigenen Kampf ausüben müssen. Und dabei bringen sie einige Opfer dar.
Ich muss aber ganz persönlich sagen, dass für mich Gretel die eigentliche Heldin ist. Hänsel wirkte auf mich eher plump und einfältig, der mehr mit Glück als Verstand sich aus brenzligen Situationen retten kann. Gretel hingegen handelt erst, nach dem sie ihren Verstand benutzt und überdenkt aus des Öfteren ihre Entscheidungen.
Was die Geschichte betrifft, war ich wirklich größtenteils sehr angetan, da ich sowieso ein großer Fan von Märchen bin und deswegen habe ich dieses Buch auch sehr gerne gelesen.
Man sollte aber auf den Rat des Erzählers hören und die kleinen Kinder aus dem Raum schicken, da die Geschichten teilweise doch sehr brutal und blutig sind.
Der Erzähler macht aber überhaupt eine sehr gute Rolle in diesem Buch, da er mit einem ironischen Ton die Abenteuer der beiden Kinder schildert und den ungeduldigen Leser durchaus mit zahlreichen Unterbrechungen an den spannendsten Stellen zur Weisglut bringen kann. ;)
Für mich war dieser sehr spezielle Erzähler das eigentliche Highlight des Buches.
Ansonsten lässt sich „Eine dunkle und GRIMMige Geschichte“ gut und schnell lesen, wobei ich stellenweise nicht wirklich gefesselt war. Das kann schlicht und einfach daran liegen, dass ich diese „Urgeschichten“ der Gebrüder Grimm schon aus meiner Kindheit kenne und ich deswegen wusste, was als nächstes passieren wird.
Ich kann das Buch aber trotzdem sehr empfehlen (nicht nur Jugendlichen), da es nicht nur auf einer tollen und einfallsreichen Idee basiert, sondern auch gelungen umgesetzt wurde und in einer schönen und bildreichen Sprache geschrieben ist, die einen beim Lesen große Freude bereitet!
Und es ist sicher interessant zu erfahren wie das denn nun wirklich war mit Hänsel und Gretel und dem Märchenland Grimm. ;)

 

Vielen Dank für das Bereitstellen eines Leseexemplars:
  &  

Direkter Link, um das Buch beim Verlag zu bestellen: hier

[Blogintern] Atempause

Ihr werdet euch wohl schon fragen, was hier los ist, da der letzte Artikel bereits Anfang Oktober gepostet wurde.
Leider ist es bei mir zurzeit etwas stressig (Unianfang, private Probleme, Umzug, etc.) und ich komme kaum zum Lesen, geschweige denn zum Bloggen oder Rezensieren.
Aber das wird sich hoffentlich bald ändern!

Spätestens über das verlängerte Wochenende, das jetzt bald vor mir liegt, werde ich wohl wieder etwas posten.

Ich hoffe ihr seht es mir nach und werdet nicht ungeduldig mit mir. :)

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